Modulübersicht
Das Studium Medienmanagement ist modular aufgebaut, wobei in einem Modul jeweils ein Kompetenzfeld zusammengefasst ist:
Modul WIWI (Wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen):
Die sieben Lehrveranstaltungen dieses Moduls werden in den ersten drei Semestern besucht, wodurch die Studierenden bereits zu Beginn ihres Studiums ein solides wirtschaftswissenschaftliches Basiswissen erhalten. Insbesondere die medienorientierten Inhalte des Studiums werden so in einem betriebswirtschaftlichen Kontext gesehen. Zudem wird in diesem Rahmen das Grundverständnis für gesetzliche Notwendigkeiten und betriebliche Abläufe innerhalb eines Unternehmens vermittelt.
Modul RECH (Recht):
Tätigkeiten für und in Unternehmen setzen solide Kenntnisse der rechtlichen Grundlagen voraus. Die allgemeinen Grundlagen werden den Studierenden im Rahmen der Lehrveranstaltung Wirtschaftsprivatrecht näher gebracht. Medien- und Urheberrecht befassen sich konkret mit den Entwicklungen in der Medienbranche. Das Arbeitsrecht vermittelt die wesentlichen Rechtsgrundlagen dieses Gebietes, über die man in der Medienwelt verfügen muss.
Modul CONT (Content-Erzeugung):
Dieses Modul befasst sich mit den inhaltlichen Anforderungen der Medienbranche in ihrer Bedeutung für Medienmanager. Neben den Grundlagen des Journalismus sind Gestaltung, Bildgestaltung und Typografie wichtige Elemente der Lehre, um in Medienproduktion Print/Online sowie Fernsehen/Hörfunk die Verbindung von Theorie und Praxis zu erfahren.
Modul AWIS (Allgemeinwissenschaftliche Grundlagen):
Neben der Spezialisierung des Studiums auf den Medienbereich, werden im Rahmen dieses Moduls Schlüsselqualifikation für den beruflichen Alltag vermittelt. Aspekte der Datenverarbeitung, Grundlagen in Wirtschaftsmathematik und Statistik, Moderation und Präsentation fördern das Verständnis benachbarter Disziplinen des Einsatzgebietes der Studierenden.
Modul PROJ (Projekte):
Insgesamt 12 Credit Points werden durch die Mitarbeit bei Projekten erlangt, welche sich über die gesamte Studiendauer erstrecken. Unterstützt wird die Projektarbeit durch die Lehrveranstaltungen Projektmanagement und Projektcontrolling, welche die theoretischen Grundlagen für die praktische Arbeit liefern.
Modul KOMM (Kommunikationsmanagement):
Grundlage für die Lehrveranstaltungen dieses Moduls sind die Kommunikationspsychologie, welche sich mit der Kommunikation zwischen personalen und sozialen Systemen befasst, und die Organisationspsychologie. Die Lehrveranstaltung Öffentlichkeitsarbeit bietet die Möglichkeit das bereits Erlernte anzuwenden.
Modul MEDN (Medien):
Das Modul Medien befasst sich mit den zentralen Lehrgebieten Mediengeschichte, -politik, -soziologie, -lehre, -psychologie, deren Grundlagen und Vertiefungen wesentlich sind für die breite Kenntnis eines ausgebildeten Medienmanagers.
Modul MEDW (Medienwirtschaft):
Die Besonderheiten und die Spezialisierung der Medienbranche werden in dem Modul Medienwirtschaft aufgegriffen und medienspezifische Maßnahmen, Geschäfts- sowie Vorgehensmodelle entwickelt.
Modul PRAK (Praktikum):
Die Studierenden sollen die Möglichkeit bekommen, ihr Wissen in der Praxis zu erproben und zu erweitern. Empfohlen ist es, das Praktikum nach dem beabsichtigten Studienschwerpunkt auszuwählen. Eine praxisbegleitende Lehrveranstaltung bereitet die Studierenden auf das Praktikum vor, eine andere reflektiert die Erlebnisse und den Verlauf des Praktikums.
Modul AWPF (Allgemeinwissenschaftliche Wahlfächer):
Die Studierenden erhalten die Gelegenheit, im Verlaufe ihres Studiums auch Einblick in Fächer zu erhalten, die keinen direkten Bezug zu ihrem gewählten Studienfach haben. Der Katalog der AWPFs wird separat veröffentlicht und kann über die Fakultät für angewandte Natur- und Geisteswissenschaften eingesehen werden.
Modul FWPF (Fachwissenschaftliche Wahlfächer):
Aufgrund der vielfältigen künftigen Einsatzfelder der Studierenden ist es nicht möglich alle evtl. relevanten Inhalte durch Pflichtveranstaltungen abzudecken. Die Studierenden sollen trotzdem die Möglichkeit haben, individuell einige vertiefende Fächer zu wählen, die sie im Hinblick auf ihr beabsichtigtes berufliches Einsatzgebiet als sinnvoll und nützlich erachten.